«Das Här­te­fall­recht in der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung»

Über die Mög­lich­keit, Men­schen ohne Anwe­sen­heits­recht in der Schweiz eine huma­ni­tä­re Auf­ent­halts­be­wil­li­gung zu ertei­len und die unter­schied­li­che Pra­xis in den Kan­to­nen.

Der Bericht zeigt auf, wie die­se recht­li­che Mög­lich­keit von den kan­to­na­len Behör­den, je nach der vor­herr­schen­den poli­ti­schen Ein­stel­lung, unter­schied­lich gehand­habt wird; wie sie die einen als Chan­ce, die ande­ren als Zumu­tung wer­ten und ent­spre­chend gross­zü­gig oder restrik­tiv anwen­den. Anhand von durch die Beob­ach­tungs­stel­len doku­men­tier­ten Ein­zel­schick­sa­len wirft der Bericht ande­rer­seits ein Licht auf die Betrof­fe­nen; auf Men­schen, wel­che zumeist schon seit vie­len Jah­ren in der Schweiz leben, arbei­ten, ihre Bezie­hun­gen pfle­gen und denen mit der Aus­wei­sung eine exis­ten­zi­el­le Ent­wur­ze­lung droht. Ihnen, aber auch uns ist zu wün­schen, dass die dem Här­te­fall­recht zugrun­de­lie­gen­de huma­ni­tä­re Gesin­nung auch in Zei­ten einer höhe­ren Belas­tung erhal­ten bleibt.»

Aus­zug aus dem Vor­wort von Dr. jur. Mar­grith Big­ler-Eggen­ber­ger, alt Bun­des­rich­te­rin